london, vera, rock'n'roll und kreditkartenmangel
wenn man so gegen 7 uhr morgens nach einer nachtschicht auf der arbeit am flughafen köln-bonn aufschlägt, mit müdigkeit als auch vorfreude in den knochen, dann sind die hürden niedrig. dann nimmt man die drei sicherheitskontrollen zur kenntnis, ohne sich zu sehr über den augenscheinlich hohen kostenfaktor zu echauffieren. die lange wartezeit tut dann nicht mehr weh und sich von einem saarländischen bgs-beamten keck auf den eigenen geburtsort ansprechen zu lassen ist dann auch nicht so verkrampft nervig. dann steigt man als so ziemlich letzter in seinen sitz im flugzeug - gangseite - schließt gurt und augen und wacht irgendwann in london auf, mit leichtem sabberfaden im mundwinkel. okay, okay, unschöne fantasie, aber es war guter schlaf!
"aha, welche denn?" - "na, das steht ja hier auf dem bogen..."
auf dem bogen steht nichts, außer, dass ich eine nachricht habe.
"aha, und was sagt mir das?" - "dass sie eine nachricht haben!"
...
"aha. nur damit ich das richtig verstehe: dieser zettel ist die nachricht, dass ich hier nachrichten empfangen kann oder dass ich tatsächlich eine nachricht habe?" - "willkommen in england!"
aha.
nach dem check-in kommt das zimmer, im zimmer die erleuchtung im bad (grün). nämlich die, dass 4 sterne in england zwar durchaus auch 4 sterne in deutschen hotels wiederspiegeln. nur dass auf der insel gerne die zimmertüren nicht bündig abschließen und man sich somit vorkommt, als stünde man mitten auf dem flur. das bett jedenfalls ist bequem, das wasser gratis und der monitor verleitet zur bbc. da die bbc langweilig ist zappt man rum und wird dann vom schreck gepackt, als man "vera am mittag" in england auf augen und ohren bekommt. aus! schlafen!
diamond nights haben diesen 70s/80s-stadionrock-scheiss sehr gut drauf, eins-a-gesten und stimmung, auch wenn die engländer vor der bühne noch verkrampfter rumstehen als die kölner. schöne, ordentliche r'n'r-scheisse, diskoeinflüsse (wenig), entertainment ohne spandex und mit einem richtig schön ramones-lastigen drummer. hach ja, "saturday's fantastic".
dann soll man noch zusammen abstürzen, sieht anthrax auf der straße - metal hammer sei dank - und verliert sich auf den montags-abends wirklich stark gefüllten straßen. der geldautomat will kein geld rausrücken - es kommt kein geld aus der wand, herr wiebusch! - und somit fällt dann auch der trip zum babyshambles-gig in islington dank nur noch 7 pfund in der hosentasche aus. egal, war ja alles gut bisher!
dann gab es ein aufwachen nach dem frühstücks-buffet, einen verschlenderten tag in london, eine lange rückreise und ein heimisches bett. war gut, gerne wieder! dann aber mit kreditkarten...
>> diamond nights - destination diamonds [
/4,7 mb]


"aha, welche denn?" - "na, das steht ja hier auf dem bogen..."
auf dem bogen steht nichts, außer, dass ich eine nachricht habe.
"aha, und was sagt mir das?" - "dass sie eine nachricht haben!"
...
"aha. nur damit ich das richtig verstehe: dieser zettel ist die nachricht, dass ich hier nachrichten empfangen kann oder dass ich tatsächlich eine nachricht habe?" - "willkommen in england!"
aha.
nach dem check-in kommt das zimmer, im zimmer die erleuchtung im bad (grün). nämlich die, dass 4 sterne in england zwar durchaus auch 4 sterne in deutschen hotels wiederspiegeln. nur dass auf der insel gerne die zimmertüren nicht bündig abschließen und man sich somit vorkommt, als stünde man mitten auf dem flur. das bett jedenfalls ist bequem, das wasser gratis und der monitor verleitet zur bbc. da die bbc langweilig ist zappt man rum und wird dann vom schreck gepackt, als man "vera am mittag" in england auf augen und ohren bekommt. aus! schlafen!




diamond nights haben diesen 70s/80s-stadionrock-scheiss sehr gut drauf, eins-a-gesten und stimmung, auch wenn die engländer vor der bühne noch verkrampfter rumstehen als die kölner. schöne, ordentliche r'n'r-scheisse, diskoeinflüsse (wenig), entertainment ohne spandex und mit einem richtig schön ramones-lastigen drummer. hach ja, "saturday's fantastic".


dann soll man noch zusammen abstürzen, sieht anthrax auf der straße - metal hammer sei dank - und verliert sich auf den montags-abends wirklich stark gefüllten straßen. der geldautomat will kein geld rausrücken - es kommt kein geld aus der wand, herr wiebusch! - und somit fällt dann auch der trip zum babyshambles-gig in islington dank nur noch 7 pfund in der hosentasche aus. egal, war ja alles gut bisher!
dann gab es ein aufwachen nach dem frühstücks-buffet, einen verschlenderten tag in london, eine lange rückreise und ein heimisches bett. war gut, gerne wieder! dann aber mit kreditkarten...
>> diamond nights - destination diamonds [
waldar - 16. Jun, 19:44
Trackbacks zu diesem Beitrag
yetanotherindiedisco.twoday.net - 27. Sep, 21:10
yet another video by diamond nights
heavy metal auf dem lande!
als... [weiter]
Herr Jimmy - 16. Jun, 22:13
ham sie 1 glück mit ihrem trip:
grüne beleuchtung im bad (ich will auch!!), die gestürzte saddam-statue aus bagdad in der lobby, und wenn ich das richtig deute kein regen.



























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