the hitchhiker's guide to the galaxy, oder: warum ihn fans hassen werden
was war das für ein langes warten auf diesen film. so komplett mit schnipsel, neuigkeiten, trailer, screenshots etc. aufsaugen. und die kollegen hier aus der filmredaktion anhauen von wegen "ich muss den sehen". war es das jetzt wert? ich denke schon. aber irgendwie auch nicht.
als ich vergangenen dienstag im cinedom aufschlage, wartet schon eine größere masse "medienpartner" vor dem kinosaal im oberen geschoss. die taschen müssen abgegeben, die jacken ausgezogen und alle handys eingetütet werden. einlass bekomme man - so sagte das die zuvor per post verschickte einladung - nur, wenn man eben jenes einladungspapier (übertragbar) und den kleinen marvin-schlüsselanhänger (über-all-tragbar) der dem papier beilag mitbringe. die einladung war geschrieben in diesem verklemmt cool-lustigen presse-sprech. mit informationen zum film und dem procedere rundherum, inklusive die info, man solle alle "sub-ethas" am eingang abgeben (*gähn*), handtücher solle man zuhause lassen (haha) und so weiter.
der saal war durchaus gut gefüllt, der film ging los mit allerlei trailerkram, dann fing der film an. die vorstellung der beiden hauptcharaktere - arthur und ford - passt ganz gut. abgesehen davon, dass diese ganze hausabrissgeschichte stark verkürzt wiedergegeben wurde. ford - gespielt von mos def - bringt einen ganzen einkaufswagen vollgepackt mit dosenbier und erdnüssen mit, die arbeiter werden dadurch abgelenkt und nicht durch fords bestechende logik.
nach einem wirklich kurzen ausflug in den pub kommen auch schon die vogonen und fangen streit an, arthur und ford gehen an bord, der babelfisch wird arthur eingesetzt und kurz darauf werden sie auch schon vogon jeltz vorgeführt. nach einem sofortigen gedichtvortrag landen beide in der luftschleuse, sekunden später als sofas in der herz aus gold. so weit, so gut, so bekant.
zaphod beeblebrox ist wirklich der coolste typ ever (ever!), hat allerdings nur einen kopf, der dauerhaft sichtbar ist. der zweite ist unter dem ersten versteckt. eine sonderanfertigung, damit während des präsidentschaftstest keine negative identität gefunden werden konnte.der dritte arm ist im anzug verborgen und kommt nur selten zum einsatz. charismatischer typ, dieser sam rockwell, aber irgendwie fehlt die wirkung der interaktion zwischen den köpfen.
von da an nimmt die geschichte eine merkwürdige (überflüssige) handlungsstruktur an: im auftrag von humma kavula aka john malkovich wird das "point-of-view"-gewehr gesucht, trillian wird von den vogonen entführt, was zu einer notwendigen rettungsaktion (allerdings nur in so einem kleinen beiboot-scooter der herz aus gold) führt und schließlich magrathea besucht wird, um dort deep thought nach der frage um die eine frage zu befragen und die pov-knarre zu stehlen. man muss sich das selbst ansehen, um diesen ganzen handlungsstrang zu verstehen (oder eher nachvollziehen zu können).
aus der sicht eine - *öhem* - hitchhiker-puristen ist der film eher ein tiefschlag in die nieren. einwandfreie effekte, perfekte darsteller, prima witz und in der originalfassung gesehen. auch der hitchhiker selbst ist liebevoll animiert und geschickt zwischen den handlungsblöcken plaziert. was diese seiten-handlungen aber sollen, das muss mir erst einmal jemand erklären.
gut, zuschauer die das buch nicht (so gut) kennen, werden wahrscheinlich trotzdem begeistert sein. aber hey: lower your expectations!
im anschluss gab es dann noch gratis donnergurgler (aka absinth mit orangensaft). lecker, aber gewöhnungsbedürftig. war das ein fazit?
als ich vergangenen dienstag im cinedom aufschlage, wartet schon eine größere masse "medienpartner" vor dem kinosaal im oberen geschoss. die taschen müssen abgegeben, die jacken ausgezogen und alle handys eingetütet werden. einlass bekomme man - so sagte das die zuvor per post verschickte einladung - nur, wenn man eben jenes einladungspapier (übertragbar) und den kleinen marvin-schlüsselanhänger (über-all-tragbar) der dem papier beilag mitbringe. die einladung war geschrieben in diesem verklemmt cool-lustigen presse-sprech. mit informationen zum film und dem procedere rundherum, inklusive die info, man solle alle "sub-ethas" am eingang abgeben (*gähn*), handtücher solle man zuhause lassen (haha) und so weiter.

der saal war durchaus gut gefüllt, der film ging los mit allerlei trailerkram, dann fing der film an. die vorstellung der beiden hauptcharaktere - arthur und ford - passt ganz gut. abgesehen davon, dass diese ganze hausabrissgeschichte stark verkürzt wiedergegeben wurde. ford - gespielt von mos def - bringt einen ganzen einkaufswagen vollgepackt mit dosenbier und erdnüssen mit, die arbeiter werden dadurch abgelenkt und nicht durch fords bestechende logik.
nach einem wirklich kurzen ausflug in den pub kommen auch schon die vogonen und fangen streit an, arthur und ford gehen an bord, der babelfisch wird arthur eingesetzt und kurz darauf werden sie auch schon vogon jeltz vorgeführt. nach einem sofortigen gedichtvortrag landen beide in der luftschleuse, sekunden später als sofas in der herz aus gold. so weit, so gut, so bekant.
zaphod beeblebrox ist wirklich der coolste typ ever (ever!), hat allerdings nur einen kopf, der dauerhaft sichtbar ist. der zweite ist unter dem ersten versteckt. eine sonderanfertigung, damit während des präsidentschaftstest keine negative identität gefunden werden konnte.der dritte arm ist im anzug verborgen und kommt nur selten zum einsatz. charismatischer typ, dieser sam rockwell, aber irgendwie fehlt die wirkung der interaktion zwischen den köpfen.
von da an nimmt die geschichte eine merkwürdige (überflüssige) handlungsstruktur an: im auftrag von humma kavula aka john malkovich wird das "point-of-view"-gewehr gesucht, trillian wird von den vogonen entführt, was zu einer notwendigen rettungsaktion (allerdings nur in so einem kleinen beiboot-scooter der herz aus gold) führt und schließlich magrathea besucht wird, um dort deep thought nach der frage um die eine frage zu befragen und die pov-knarre zu stehlen. man muss sich das selbst ansehen, um diesen ganzen handlungsstrang zu verstehen (oder eher nachvollziehen zu können).
aus der sicht eine - *öhem* - hitchhiker-puristen ist der film eher ein tiefschlag in die nieren. einwandfreie effekte, perfekte darsteller, prima witz und in der originalfassung gesehen. auch der hitchhiker selbst ist liebevoll animiert und geschickt zwischen den handlungsblöcken plaziert. was diese seiten-handlungen aber sollen, das muss mir erst einmal jemand erklären.
gut, zuschauer die das buch nicht (so gut) kennen, werden wahrscheinlich trotzdem begeistert sein. aber hey: lower your expectations!
im anschluss gab es dann noch gratis donnergurgler (aka absinth mit orangensaft). lecker, aber gewöhnungsbedürftig. war das ein fazit?
waldar - 18. Mai, 14:47
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