cause you know they're on fire
das sollte ja eigentlich ein relativ ruhiger abend werden. die nacht zuvor durchgearbeitet, um 15 uhr ins bett, um halb sieben wieder raus, essen, bad, dann kurz fernsehen und ab zum konzert in der live music hall. eigentlich hasse ich diesen laden. die parties sind unerträglich, es ist voll & stickig, die konzerte sind groß - und zwar was die besucherzahlen angeht. die vorbands hatte ich ausgelassen. das hat den einfachen grund, dass ich von der ersten gruppe nicht einmal den namen weiß und die zweite - the cribs - auf ihrem yet to release-album "the new fellas" ziemlich langweilig finde. support-slot-qualität vielleicht, als eigenständige band zu sehr am derzeitigen england-sound orientiert. und auch tatsächlich aus leeds... die musik wird langsam zum klischee: alle machen den franz, die party, die libertines and so on. naja, sie verstehen, ich wollte da also nicht hin.
die live music hall war jedenfalls gut ausverkauft, auch wenn eine zigaretten-schnorrende frau nach meinem hinweis auf den zigaretten-automat eine lapidare antwort von wegen "kein geld trotz einer karte zuviel und keine chance auf vor-der-tür-verkauf" gibt. einzel-schicksal oder massen-vorverkaufs-hype-band-problem? egal, drinnen steht man jedenfalls eng an eng und beginnt bei "like eating glass" frenetisch mitzufeiern. epileptiker in der ersten reihe, obacht! es wird mehr als einmal das strobo verwendet.

gute show, klanglich einwandfrei und überzeugend. nette zwischenansagen, fanboy- bzw. -gitl-tum in den vorderen reihen, menschen werden über kopf herumgereicht. bloc party haben definitiv entertainment-mehrwert, man hatte aber auch zeit, sich auf deutschland vorzubereiten. ein support-gig für interpol, ein auftritt beim intro intim, ihr debut silent alarm regiert jetzt schon die jahreslisten und jeder weiß vermutlich mittlerweile welche unterwäsche sänger kele am liebsten trägt. das soll kein insiderwissen bedeuten, mehr auf den berechtigten hinweis von tobias auf die nächste "durchreiche-band" zielen.

den fanboys- bzw. -girls ist das alles wohl egal. man drückt sich etwas fester an die freundin oder das bier und genießt das konzert. zugabe gab es auch, oder?
das hintere fünftel der live music hall schert das nicht wirklich, medienpartner everywhere. ich scheine dort wohl auch so langsam angekommen zu sein. sollte einem das sorge bereiten? oder ist es noch ok, wenn man sich dieses ganzen bewusst ist. egal. es ist alles sowas von egal.

nur zu ihrer information: ich habe im anschluss ans konzert im kickern und den dazugehörigen jägermeister verloren und wir haben später in meiner wohnung bis ca. 5 uhr morgens über gott, die welt und dings den papst diskutiert. ganz ohne ein abgleiten in die standard-musikgespräche.
dabei lief dann übrigens turbonegro vom tape...
>> bloc party - little thoughts [
]
>> the cribs - another number [
]
>> turbonegro - all my friends are dead [
]
die live music hall war jedenfalls gut ausverkauft, auch wenn eine zigaretten-schnorrende frau nach meinem hinweis auf den zigaretten-automat eine lapidare antwort von wegen "kein geld trotz einer karte zuviel und keine chance auf vor-der-tür-verkauf" gibt. einzel-schicksal oder massen-vorverkaufs-hype-band-problem? egal, drinnen steht man jedenfalls eng an eng und beginnt bei "like eating glass" frenetisch mitzufeiern. epileptiker in der ersten reihe, obacht! es wird mehr als einmal das strobo verwendet.

gute show, klanglich einwandfrei und überzeugend. nette zwischenansagen, fanboy- bzw. -gitl-tum in den vorderen reihen, menschen werden über kopf herumgereicht. bloc party haben definitiv entertainment-mehrwert, man hatte aber auch zeit, sich auf deutschland vorzubereiten. ein support-gig für interpol, ein auftritt beim intro intim, ihr debut silent alarm regiert jetzt schon die jahreslisten und jeder weiß vermutlich mittlerweile welche unterwäsche sänger kele am liebsten trägt. das soll kein insiderwissen bedeuten, mehr auf den berechtigten hinweis von tobias auf die nächste "durchreiche-band" zielen.

den fanboys- bzw. -girls ist das alles wohl egal. man drückt sich etwas fester an die freundin oder das bier und genießt das konzert. zugabe gab es auch, oder?
das hintere fünftel der live music hall schert das nicht wirklich, medienpartner everywhere. ich scheine dort wohl auch so langsam angekommen zu sein. sollte einem das sorge bereiten? oder ist es noch ok, wenn man sich dieses ganzen bewusst ist. egal. es ist alles sowas von egal.

nur zu ihrer information: ich habe im anschluss ans konzert im kickern und den dazugehörigen jägermeister verloren und wir haben später in meiner wohnung bis ca. 5 uhr morgens über gott, die welt und dings den papst diskutiert. ganz ohne ein abgleiten in die standard-musikgespräche.
dabei lief dann übrigens turbonegro vom tape...
>> bloc party - little thoughts [
>> the cribs - another number [
>> turbonegro - all my friends are dead [
waldar - 20. Apr, 17:10
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