intro intim, oder: warum 15 minuten charismatische band über den kater hinweghelfen...
wenn man sich über einen bestimmten zeitraum in dieser stadt bewegt, dann kommt es immer häufiger vor, von irgendwelchen gesichtern zusammenhangslos angesprochen zu werden. meistens war der dazugehörige zusammenhang höchstwahrscheinlich der alkohol, also bitte die moralkeule à la "typisch köln" stecken lassen. um es nachzuholen: andreas, benni, simone, sabrina, habe ich jemanden vergessen? nein.
ankommen. erst einmal: "ach, schande: wieder rockpalast, heute!" nicht, dass ich was gegen die sendung hätte. aber ein hell-erleuchtetes, mit knapp 100 besuchern "gefülltes" gebäude 9 kann unter den vorraussetzungen schon nicht viel freude machen. kleiner irrtum, das vorweg!
jetzt aber freunde treffen (andere nennen es wohl socializing, ich meine aber nicht das!) und die bar auf mögliche getränke abklopfen. letzteres funktioniert erstaunlich gut, denn nachdem florian horwarth mit dem vorgeplänkel fertig ist (laaangweilig!) bin ich schon erstaunlich fit mit dem bier. es folgen diverse kleine sprachliche ausrutscher, da sarah und dan eben auf englisch unterhalten werden und mir eben doch zweidreimal die thunge beim ti-aitsch wegrutscht.
die tiger tunes bieten mal wieder großartiges entertainment, ab montag mit dem ersten album "absolutely worthless compared to important books" im handel. wenn sie die "forget about the stupid rocket idea"-ep mochten, dann werden sie hier ganz bestimmt nicht enttäuscht sein. die haben jedenfalls genau so viel spaß wie damals im underground. etwas danach raus was arbeiten und mit zwei vonner band was interview fürs radio machen, viel dabei lachen und spaß haben, sich für die trunkenheit schämen und das mehrmals betonen. als antwort aber auch nur ein "we drove all the way from denmark to here, today and we are really really drunk" zurück bekommen. na dann ist ja alles gut!

zurück drinnen waren schon spoon damit beschäftigt, den drittel-gefüllten raum zu überheizen. das nenne ich mal eine charismatische band: durch die bank weg sympathisch, indie-rock/pop der vorzüglichsten sorte (wird ein ganz, ganz großes ding!), songs mit mehrwert und gesungen auf eine ausdrucksschwangere art, wie ich sie lange nicht mehr gesehen habe. schade, dass diese letzten 15 minuten so schnell vorbei gingen. als kleiner vorgeschmack aufs album:
>> spoon - i turn my camera on [
]


im anschluss daran spielt benjamin diamond. fraglich nur, wer den (jajablabla, die stimme von stardust's "music sounds better with you", ich kann es nicht mehr hören!) heute abend wirklich ansieht. erstens kann ich von dem tisch, an dem ich sitze nicht in den saal schauen und zweitens scheinen eh 70% des publikums in der kneipe zu sitzen. oder war ich wirklich schon so betrunken?

kurze zeit später wird mit jan, glietsch, christian und möckel über meine 70s-porno-brille verhandelt und ich lasse - weil es gerade so lustig ist oder ich so betrunken bin - meine bierflasche fallen (unbeabsichtigt), auf dass sie in hundert teile zerspringe. anschließend mit andrea, glietsch, christian, sabrina und meeske "wahrheit oder tat" gedreht, mehr getrunken und nach feierabend in der großraumtaxe (ab da ohne christian, dafür mit simone) richtung innenstadt. eines steht fest: nie! nie nie! niee, nie, nie wieder in den "venuskeller". ekelhaftes proletenkölnpublikum, schalala-stimmung, kölsches liegut, das ist selbst für mich zu asi! echt, gezz! nach 15 minuten habe ich kopfweh und einen hals von der prolligen frau aus dem gespräch gerade. weg hier! jetzt!


im soylent green sieht es auch nicht besser aus: um halb fünf kriechen scheinbar donnerstags alle freaks, dafür ist mit cowboys on dope wenigstens die musik ok, es wird nicht getanzt und der schnaps/das kölsch ist günstig. stephan und andrea müssen beim sünner akrobat passen, verweisen auf die uhr, den wecker um zehn, den sowieso schon brummenden schädel und packen sich richtung nach hause. simone und ich müssen noch schnell was tischfussball gewinnen, tataaa geschafft. jetzt aber feierabend, brötchen beim bäcker, auskatern und so. sie kennen das spiel. auf dem heimweg noch schnell "gimme fiction" gegengehört, "was it you" scheint mir der perfekte soundtrack für diese uhrzeit zu sein. was ist hier eigentlich alles passiert? ich wollte doch nur auf ein konzert. was it me?
ankommen. erst einmal: "ach, schande: wieder rockpalast, heute!" nicht, dass ich was gegen die sendung hätte. aber ein hell-erleuchtetes, mit knapp 100 besuchern "gefülltes" gebäude 9 kann unter den vorraussetzungen schon nicht viel freude machen. kleiner irrtum, das vorweg!
jetzt aber freunde treffen (andere nennen es wohl socializing, ich meine aber nicht das!) und die bar auf mögliche getränke abklopfen. letzteres funktioniert erstaunlich gut, denn nachdem florian horwarth mit dem vorgeplänkel fertig ist (laaangweilig!) bin ich schon erstaunlich fit mit dem bier. es folgen diverse kleine sprachliche ausrutscher, da sarah und dan eben auf englisch unterhalten werden und mir eben doch zweidreimal die thunge beim ti-aitsch wegrutscht.
die tiger tunes bieten mal wieder großartiges entertainment, ab montag mit dem ersten album "absolutely worthless compared to important books" im handel. wenn sie die "forget about the stupid rocket idea"-ep mochten, dann werden sie hier ganz bestimmt nicht enttäuscht sein. die haben jedenfalls genau so viel spaß wie damals im underground. etwas danach raus was arbeiten und mit zwei vonner band was interview fürs radio machen, viel dabei lachen und spaß haben, sich für die trunkenheit schämen und das mehrmals betonen. als antwort aber auch nur ein "we drove all the way from denmark to here, today and we are really really drunk" zurück bekommen. na dann ist ja alles gut!

zurück drinnen waren schon spoon damit beschäftigt, den drittel-gefüllten raum zu überheizen. das nenne ich mal eine charismatische band: durch die bank weg sympathisch, indie-rock/pop der vorzüglichsten sorte (wird ein ganz, ganz großes ding!), songs mit mehrwert und gesungen auf eine ausdrucksschwangere art, wie ich sie lange nicht mehr gesehen habe. schade, dass diese letzten 15 minuten so schnell vorbei gingen. als kleiner vorgeschmack aufs album:
>> spoon - i turn my camera on [


im anschluss daran spielt benjamin diamond. fraglich nur, wer den (jajablabla, die stimme von stardust's "music sounds better with you", ich kann es nicht mehr hören!) heute abend wirklich ansieht. erstens kann ich von dem tisch, an dem ich sitze nicht in den saal schauen und zweitens scheinen eh 70% des publikums in der kneipe zu sitzen. oder war ich wirklich schon so betrunken?

kurze zeit später wird mit jan, glietsch, christian und möckel über meine 70s-porno-brille verhandelt und ich lasse - weil es gerade so lustig ist oder ich so betrunken bin - meine bierflasche fallen (unbeabsichtigt), auf dass sie in hundert teile zerspringe. anschließend mit andrea, glietsch, christian, sabrina und meeske "wahrheit oder tat" gedreht, mehr getrunken und nach feierabend in der großraumtaxe (ab da ohne christian, dafür mit simone) richtung innenstadt. eines steht fest: nie! nie nie! niee, nie, nie wieder in den "venuskeller". ekelhaftes proletenkölnpublikum, schalala-stimmung, kölsches liegut, das ist selbst für mich zu asi! echt, gezz! nach 15 minuten habe ich kopfweh und einen hals von der prolligen frau aus dem gespräch gerade. weg hier! jetzt!


im soylent green sieht es auch nicht besser aus: um halb fünf kriechen scheinbar donnerstags alle freaks, dafür ist mit cowboys on dope wenigstens die musik ok, es wird nicht getanzt und der schnaps/das kölsch ist günstig. stephan und andrea müssen beim sünner akrobat passen, verweisen auf die uhr, den wecker um zehn, den sowieso schon brummenden schädel und packen sich richtung nach hause. simone und ich müssen noch schnell was tischfussball gewinnen, tataaa geschafft. jetzt aber feierabend, brötchen beim bäcker, auskatern und so. sie kennen das spiel. auf dem heimweg noch schnell "gimme fiction" gegengehört, "was it you" scheint mir der perfekte soundtrack für diese uhrzeit zu sein. was ist hier eigentlich alles passiert? ich wollte doch nur auf ein konzert. was it me?
waldar - 15. Apr, 17:04
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
dkastrup - 15. Apr, 18:24
ich habe ja
spoon mir vor dem konzert mit interpol online mäßig reingezogen und fands geil! bin extra für sie als vorband dann auch mal pünktlich in der columbiahalle gewesen. und muss sagen: dort fand ich es wieder belanglos. komisch. aber ich hab des pudels kern. die größe der halle. ich habe noch nie ein konzert erlebt, das in einer großen halle knallte. noch nie!
cursor - 17. Apr, 01:40
Tiger Tunes?
die ham wir in die Allegra (Aprilheft) gehievt. Kucken Sie mal letzte Seite.



























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