köln ist gay, das ist nichts neues. ich sehe/höre deine stimme aus dem radio. ted leo is bigger than your superstar. Oder: Warum ein Blogger-Treffen auch ohne viel Blog auskommt (auskommen könnte).
der tag musste natürlich folgendermaßen beginnen: blick auf die uhr, 12:15 sagt sie zu mir. ach stimmt, da war noch was. wie war noch mal die telefonnummer?"ich brauche 4 karten!
- ja, wir haben noch sechs da.
oh, ja, toll. leg mir die doch bitte zur seite, ich komme die abholen.
- das machen wir eigentlich aber nicht. wie lange brauchst du?
hm, ja, in 20 minuten bin ich da."15 minuten später stehe ich also vor dem tresen: ungepflegt, verkatert, subversiv falsch bestickte wollmütze über den ungewaschenen haaren und den biber noch im mund tragend, dazu reichlich schlechte laune aber letztendlich mit dem gefühl, dass ab hier wirklich nicht mehr viel schiefgehen kann... ich und meine gedanken.
gegen 17 uhr stehen dann auch meine moderationen, die platten sind eingepackt, die falschen chinch-klinke-überwürfe eingekauft und das bier in der tragetasche gebunkert. um 17:40 stehe ich vor der studiotür, muss zu meinem leid erfahren, das selbige verschlossen und ich ohne schlüssel relativaufgeschlossen aufgeschmissen bin. eilige telefonanrufe mit dem hinweis auf "gleich sendung" und "kein schwein da, wann kannst du hier sein? - in 15 minuten?!" später stehe ich um 3 minuten vor sendung hinter dem mischpult, dementsprechend wird auch in die sendung gepoltert. keine zeit mehr für eine ruhefindung, egal, da muss man jetzt wohl durch.
knappe 20 minuten später stehe ich vor einem lustigen trio, zwei der menschen aus dem internetz haben den kühlschrank bzw. das bier bereits gefunden und arrangieren sich auch schnell mit unserem platz- bzw. rauchangebot. ich erzähle irgendwas von wegen "um 19.00 uhr auf sendung, 25 minuten zeit" und "ich komme zwischendurch immer mal wieder raus...", was im endeffekt dann doch nicht wirklich geklappt hat. egal, die herren sind freundlich bzw. schlagfertig, über jonadarf soll sollte man bitte nicht sprechen und paul wurde sowieso zu oft angesprochen. herr bassist sagt gefühlte zwei sätze, herr gitarre hat eigentlich für alles eine antwort parat und herr synthie hört eigentlich gar nicht auf, da schimmert die jahrzehntelange musiker- und presse-basisarbeit durch. blogger sind die besseren labertaschen? vielleicht. aber die einigung, um gotteswillen doch bitte die blogs außen vor zu lassen können durch ein lässiges "ich will sowieso nur schnell betrunken werden" schnell abgeschmettert werden. frau n. bringt später mit dem "schwanz in die klinke" einen 1a-versprecher, den ich dankenswerterweise auch noch einmal glucksend wiederhole bzw. betone. egal, das kommt davon, wenn man mit einem ohr zuhört. dann ist schon schluss, "where have all the rude boys gone" zum ausklang, "paper snowflakes" für den scheinbar emotional aufgeladenen sportraucher und dann fast sofort mit sack, pack und freundin in den vor der haustür geparkten sportraucher-passat, ted leo gucken und karten verkloppen.
volles stollwerck, fehlende parkplätze. aufgrund dessen kleine odyssee durchs veedel, an der "bronx" vorbei ins emokiddie-tollhaus. notiz für später: überschüssige eintrittskarten nie wieder einzeln verkaufen, sondern nur zum partnerpreis! alles andere wird stress.
werner macht heute abend den mischer, hat die gleiche festplatte am start, die ich auch mein eigen nenne und ich daher wenige sorgen wegen meines mitschnittes. der tourbegleiter von herrn leo kommentiert mein gesuch auf unterschrift des mitschnitt-formulars mit einem kurzen "what is this? you need a signature? interview? oh, whatever...", fliegt kurz über den briefkopf, sieht dort irgendwas in richtung "universität zu köln" und krakelt dann etwas auf die gestrichelte linie, das wohl ein name sein soll. egal, das recht ist ab jetzt auf meiner seite und der gig in einigen tagen noch einmal viel näher bei mir...
jetzt schnell rein, freundin im schlepptau, herr leo - oh gott - ich habe mich auf diesen moment gefreut. reihe zwei, die drei mercredis stehen zwei reihen hinter uns und kurze schulterblicke lassen entzückung auf ihren gesichtern aufblitzen. von wegen, lächeln kostet extra. dass ich nicht lache.
herr leo schwitzt und jault, keine spur stimme kaputt. mit der hätte er auch ruhig ins radio kommen können. wie lange geht diese show eigentlich? nicht so wirklich ewig. 40 minuten? maximum. tolle stimmung, der abend zumindest auf unserer seite, auch wenn der großteil der anwesenden den namen ted leo vermutlich erst aus dessen mund gehört hat. emohupen, eben. was der bauer nicht kennt...
vgl.:
- Ted Leo UltraFanboism, Les Mercredis Radioninterviews, stinkende Emokinder, und warum man sich bei Koelncampus die Klinke in den Schwanz gibt.
- review: ted leo & the pharmacists - shake the sheets
- ja, wir haben noch sechs da.
oh, ja, toll. leg mir die doch bitte zur seite, ich komme die abholen.
- das machen wir eigentlich aber nicht. wie lange brauchst du?
hm, ja, in 20 minuten bin ich da."15 minuten später stehe ich also vor dem tresen: ungepflegt, verkatert, subversiv falsch bestickte wollmütze über den ungewaschenen haaren und den biber noch im mund tragend, dazu reichlich schlechte laune aber letztendlich mit dem gefühl, dass ab hier wirklich nicht mehr viel schiefgehen kann... ich und meine gedanken.
gegen 17 uhr stehen dann auch meine moderationen, die platten sind eingepackt, die falschen chinch-klinke-überwürfe eingekauft und das bier in der tragetasche gebunkert. um 17:40 stehe ich vor der studiotür, muss zu meinem leid erfahren, das selbige verschlossen und ich ohne schlüssel relativ
knappe 20 minuten später stehe ich vor einem lustigen trio, zwei der menschen aus dem internetz haben den kühlschrank bzw. das bier bereits gefunden und arrangieren sich auch schnell mit unserem platz- bzw. rauchangebot. ich erzähle irgendwas von wegen "um 19.00 uhr auf sendung, 25 minuten zeit" und "ich komme zwischendurch immer mal wieder raus...", was im endeffekt dann doch nicht wirklich geklappt hat. egal, die herren sind freundlich bzw. schlagfertig, über jona
volles stollwerck, fehlende parkplätze. aufgrund dessen kleine odyssee durchs veedel, an der "bronx" vorbei ins emokiddie-tollhaus. notiz für später: überschüssige eintrittskarten nie wieder einzeln verkaufen, sondern nur zum partnerpreis! alles andere wird stress.
werner macht heute abend den mischer, hat die gleiche festplatte am start, die ich auch mein eigen nenne und ich daher wenige sorgen wegen meines mitschnittes. der tourbegleiter von herrn leo kommentiert mein gesuch auf unterschrift des mitschnitt-formulars mit einem kurzen "what is this? you need a signature? interview? oh, whatever...", fliegt kurz über den briefkopf, sieht dort irgendwas in richtung "universität zu köln" und krakelt dann etwas auf die gestrichelte linie, das wohl ein name sein soll. egal, das recht ist ab jetzt auf meiner seite und der gig in einigen tagen noch einmal viel näher bei mir...
jetzt schnell rein, freundin im schlepptau, herr leo - oh gott - ich habe mich auf diesen moment gefreut. reihe zwei, die drei mercredis stehen zwei reihen hinter uns und kurze schulterblicke lassen entzückung auf ihren gesichtern aufblitzen. von wegen, lächeln kostet extra. dass ich nicht lache.
herr leo schwitzt und jault, keine spur stimme kaputt. mit der hätte er auch ruhig ins radio kommen können. wie lange geht diese show eigentlich? nicht so wirklich ewig. 40 minuten? maximum. tolle stimmung, der abend zumindest auf unserer seite, auch wenn der großteil der anwesenden den namen ted leo vermutlich erst aus dessen mund gehört hat. emohupen, eben. was der bauer nicht kennt...


vgl.:
- Ted Leo UltraFanboism, Les Mercredis Radioninterviews, stinkende Emokinder, und warum man sich bei Koelncampus die Klinke in den Schwanz gibt.
- review: ted leo & the pharmacists - shake the sheets
waldar - 18. Mrz, 15:59
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