...
Als ich vor rund zwei Jahren völlig aufgeheizt und entgeistert im Kölner Underground stand, das mittlerweile warmgehaltene Becks-Pils umklammernd und wie doof auf die Post-Punks von Radio 4 wartend, da hatte ich mich vorweg schon ein wenig verschossen.
2005 wird die Jahrescharts-Kiste sowieso wieder schwer genug. Und dann reichte mir Tobias einen fast sichern Anwärter auf die Spitzenplätze meines Ego-Wixings an die Hand: "Let Us Never Speak Of It Again".
Der Titel alleine macht schon kirre, hatte ich doch den reinen Instrumental-Gig von Out Hud im Hinterkopf. Keine Textbrocken auf den vergangenen Platten. Und jetzt auf einmal singen Molly Schnick und Phyllis Forbes. Bereichern die Musik von Out Hud um ein weiteres Instrument. Und machen deren Elektro-Funk-Punk noch feierbarer.
Oder "A Trillion Watts", das die Textpassagen aus "Old Nude" zweitverwertet" und dafür während den knapp zwei Minuten ein mit Hall bedecktes Harfen-Spiel über des Hörers Ohren und Verstand fließen läßt, bevor die Brücke zu "Dear Mr. Bush, There Are Over 100 Words For Shit And Only One For Music. Fuck You, Out Hud" gebaut wird. Hier kommt ein anderer Aspekt des Albums zum tragen: Lange, gerade Instrumentalpassagen, immer Kopf-, Schulter-, Hüft- und Beinanregend und sich in sich selbst steigernd. Genau wie in "The Song So Good They Named It Thrice", der zu Beginn Erinnerungen an afrikanische Trommelmusik während Stammesritualen heraufruft, sich vom Cello aufgepeitscht immer weiter hochschraubt, um dann nach dem Breakdown-Part von vorne anzufangen. So lange wurde an den einzelnen Stücken bzw. deren Arrangements gearbeitet, dass die Titel nicht mehr wirklich greifen. Denn diese (und teilweise auch die Texte) sind vielmehr ein Abbild des "State of Minds" von Out Hud während des Entstehungsprozesses von "Let Us Never Speak Of It Again". Wie durch "Dear Mr. Bush..." angedeutete inhaltliche Grass-Roots-Arbeit wie bei "Stealing Of A Nation" der Kollegen von Radio 4 sucht man hier vergebens.
Noch so ein Ding, das während der langen Produtionszeit hinzukam, ist die Verwendung von vielen verschiedenen Klangpatterns, Instrumenten und Effekten. Hier kommt der Multi-Kulti-Effekt einer Stadt wie New York zum Tragen, wo man an der einen Ecke Fallafel in der Hand hat, an der nächsten in einem afrikanischen Plattenladen nach dem letzten Schrei aus Äthiopien sucht und zuhause mit den Mitbewohnern die Klassik- und House-Sender der Stadt hört.
tracklisting:
01 This Just In (intro)
02 It's For You
03 One Life to Leave (a requiem for a requiem - 12"-version) [
/7,2 mb]
04 Old Nude
05 The Song So Good They named it Thrice
06 How Long [
/6,8 mb]
07 2005: A Face Odyssey
08 A Trillion Watts
09 Dear Mr. Bush, There are over 100 words for shit and only 1 for Music. Fuck You, Out Hud
10 The Stoked American
mehr infos:
out hud - let us never speak of it again VÖ: 21.03.2005
>> out hud
>> kranky
>> !k7 records
>> rough trade
>> out hud - dad, there's a little phrase called too much information [
/6,9 mb]
out hud auf tour:
02.05. berlin - magnet
10.05. hamburg - tanzhalle
17.05. heidelberg - karlstorbahnhof
23.05. köln - studio 672
25.05. münchen - ampere
27.05. a-festival aerodrome

2005 wird die Jahrescharts-Kiste sowieso wieder schwer genug. Und dann reichte mir Tobias einen fast sichern Anwärter auf die Spitzenplätze meines Ego-Wixings an die Hand: "Let Us Never Speak Of It Again".
Der Titel alleine macht schon kirre, hatte ich doch den reinen Instrumental-Gig von Out Hud im Hinterkopf. Keine Textbrocken auf den vergangenen Platten. Und jetzt auf einmal singen Molly Schnick und Phyllis Forbes. Bereichern die Musik von Out Hud um ein weiteres Instrument. Und machen deren Elektro-Funk-Punk noch feierbarer.

Oder "A Trillion Watts", das die Textpassagen aus "Old Nude" zweitverwertet" und dafür während den knapp zwei Minuten ein mit Hall bedecktes Harfen-Spiel über des Hörers Ohren und Verstand fließen läßt, bevor die Brücke zu "Dear Mr. Bush, There Are Over 100 Words For Shit And Only One For Music. Fuck You, Out Hud" gebaut wird. Hier kommt ein anderer Aspekt des Albums zum tragen: Lange, gerade Instrumentalpassagen, immer Kopf-, Schulter-, Hüft- und Beinanregend und sich in sich selbst steigernd. Genau wie in "The Song So Good They Named It Thrice", der zu Beginn Erinnerungen an afrikanische Trommelmusik während Stammesritualen heraufruft, sich vom Cello aufgepeitscht immer weiter hochschraubt, um dann nach dem Breakdown-Part von vorne anzufangen. So lange wurde an den einzelnen Stücken bzw. deren Arrangements gearbeitet, dass die Titel nicht mehr wirklich greifen. Denn diese (und teilweise auch die Texte) sind vielmehr ein Abbild des "State of Minds" von Out Hud während des Entstehungsprozesses von "Let Us Never Speak Of It Again". Wie durch "Dear Mr. Bush..." angedeutete inhaltliche Grass-Roots-Arbeit wie bei "Stealing Of A Nation" der Kollegen von Radio 4 sucht man hier vergebens.
Noch so ein Ding, das während der langen Produtionszeit hinzukam, ist die Verwendung von vielen verschiedenen Klangpatterns, Instrumenten und Effekten. Hier kommt der Multi-Kulti-Effekt einer Stadt wie New York zum Tragen, wo man an der einen Ecke Fallafel in der Hand hat, an der nächsten in einem afrikanischen Plattenladen nach dem letzten Schrei aus Äthiopien sucht und zuhause mit den Mitbewohnern die Klassik- und House-Sender der Stadt hört.

tracklisting:
01 This Just In (intro)
02 It's For You
03 One Life to Leave (a requiem for a requiem - 12"-version) [
04 Old Nude
05 The Song So Good They named it Thrice06 How Long [
07 2005: A Face Odyssey
08 A Trillion Watts
09 Dear Mr. Bush, There are over 100 words for shit and only 1 for Music. Fuck You, Out Hud
10 The Stoked American
mehr infos:
out hud - let us never speak of it again VÖ: 21.03.2005
>> out hud
>> kranky
>> !k7 records
>> rough trade
>> out hud - dad, there's a little phrase called too much information [
out hud auf tour:
02.05. berlin - magnet
10.05. hamburg - tanzhalle
17.05. heidelberg - karlstorbahnhof
23.05. köln - studio 672
25.05. münchen - ampere
27.05. a-festival aerodrome
waldar - 5. Mrz, 01:31
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waldar.twoday.net - 15. Nov, 12:06
video_ out hud - it's for you
diese funksters von out hud wurden... [weiter]




























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