dead combo - self-titled [pias/output rec.]
Dead Combo. Zwei Finnen in New York, das klingt auch ein bisschen nach einem trashigen 80er Kultfilm à la "Der Prinz von Dingsbums". Nuuti Kataja und Harri Kupiainen mögen düsteren Wave, Elektronik, Punk und Metal. Und packen all das eben auch auf ihre self-titled Platte.Was man auch vom Intro des zweiten Stücks "Sunny" sagen kann, das seinen Namen nun wirklich nicht ob einer fröhlich, warmen Grundstimmung hat. Ganz im Gegenteil. Die Drum-Beats klingen noch düsterer, die Gitarre eine unüberwindbare Mauer und der Moog zuckt zwischendurch hin und her.
Bis zu "Let's Dance" klingen die Stücke reichlich ähnlich. Treibend, anstrengend, etwas monoton. Aber das Live eingespielte David Bowie-Cover mit Robotnik-Countdown kommt nach knapp 30 Sekunden auf den Punkt und weiß mit Text und Gesang zu überzeugen.
"Come on Baby Yeah" schlägt wiederum in die Kerbe der ersten Album-Tracks, baut sich langsam zu einem bedrohlich wavig-gitarrenlastigen Song auf. Mit dem Dead Combo-Debut zeigen die beiden Nordlichter, warum sie zusammen mit Black Strobe, Playgroup und LCD Soundsystem auf Trevor Jackson's düster elektronischer Spielwiese Output Recordings veröffentlichen. Und wieso sie gemeinsam mit LCD Soundsystem, 2many DJs, Black Rebel Motorcycle Club und The Rapture getoured sind und nicht mehr nur im New Yorker CBGB's aufschlagen.So muss New York wohl abseits des Dance klingen: Laut, dunkel, kühl, sperrig. Nichts desto trotz eine Reise wert...
tracklisting:
01. You Don’t Look So Good [
02. Sunny
03. Tech Out
04. Let’s Dance (live)
05. Hey, Dusty
06. Splinters (live)
07. Doxies Blanch
08. Come On Baby, Yeah
09. Drunk Beatnik
10. 2002
mehr infos:
>> dead combo
>> pias recordings
>> output recordings
>> gallery: dead combo - tourcoing, 21.02.2004 [© by frédéric loridant]
lies den gesammelten wahnsinn auf smash-mag.com
waldar - 20. Sep, 16:10
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