Dienstag, 7. September 2004

interview: radio 4 - köln - tanzbrunnen - 20.08.2004

"Manche von uns haben Probleme an ihre E-Mails ranzukommen, wir sind nicht so fit was Elektronik angeht."

"And dance to the Underground..." Diese eine Zeile war symptomatisch für das Jahr 2002. Die fünf-köpfige Band Radio 4 verliess mit ihrem zweiten Album "Gotham!" den Moloch New York und machte sich weltweit breit. Ein grossartiges Album, dem zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung wenig entgegen zu setzen war.
Zwei Jahre später liegt mit "Stealing of a Nation" das dritte Album vor. Die elektronischen Einflüsse sind deutlich spürbarer, und das, obwohl Radio 4 sich von ihren ehemaligen Produzenten The DFA trennten. Sie wollten mit ihrer Musik nicht über den Produzenten definiert werden. In Max Heyes fanden sie dann jemand, der nach seiner Produktionsarbeit für Primal Scream und Doves mit den New Yorkern arbeiten wollte. Herausgekommen ist politische Tanzbarkeit, stärker elektronisch beeinflusst denn je und mit deutlicheren Reggae-Einstreuungen. Was hat die Band selbst zum Album zu sagen? Zu New York? Zur Musikindustrie? Gitarrist und Co-Sänger Tommy Williams nahm sich beim Monsters of Spex im Rahmen der c/o pop ein bisschen Zeit.
Eine Presselounge, viele scheinbar "wichtige" Menschen, einige Bierbänke, schwarze Kleidung und ca. 35°C unter der prallen Sonne: Astreine Voraussetzungen...



radio 4 @ monsters of spex                            photo: waldar.twoday.net


waldar: Wie war Eure Reise rüber nach Europa? New York verlassen und nach Deutschland rüberkommen. Habt Ihr irgendwelche Ausreise-/Einreise-Probleme gehabt?
Tommy: Wir haben in Großbrittanien angefangen, wir kommen also gerade aus London. Ich glaube, wir waren da jetzt fast eine Woche. Und jetzt sind wir mit dem Bus hier.

waldar: Aber Ihr seid doch von den USA aus geflogen?
Tommy: Ja, das war Ok. Sie haben die Sicherheit in den Flughäfen wirklich stark angehoben, aber das ist in Ordnung. Wenn es das Fliegen sicherer macht... Die können ruhig meine Sachen durchsuchen, solange ich weiss, dass ich und meine Frau sicher sind.

radio 4: p.j. o'connor / tommy williams                           photo: waldar.twoday.net waldar: Ok, dann erzähl mir doch bitte mal, wie es momentan ist, in New York City zu leben. Ist da noch etwas von der DIY-Punkrock-Szene übrig? Also, ich möchte es jetzt nicht direkt als Szene bezeichnen, denn dafür ist NY doch ein bisschen zu groß.
Tommy: Also, das Nachtleben war schon immer groß. Und das wird es auch immer bleiben. Es gibt soviele Menschen, so viele Kulturen, verschiedene Musik und so. Aber das Nachtleben ist immer noch aufregend. Viele Clubs wurden wegen diesem "No dancing"-Ding geschlossen...
waldar: Das Cabaret Law...
Tommy: Genau. Aber es gibt immer noch genug Auswahl. Du kannst jeden Abend auf 5-10 Parties gehen und zwar an einem anderen Ort jeden Abend der Woche.

waldar: Also, die Leute organisieren immer noch Parties, obwohl es illegal ist. Aber erzähl doch bitte mal, was sich geändert hat, seit Giuliani und Bloomberg im Bürgermeisteramt waren?
Tommy: Sie haben sich sehr stark darauf konzentriert, die Stadt sauber zu halten und nahmen damit viel davon, was New York zu New York gemacht hat. Times Square zum Beispiel ist jetzt sehr stark von Großunternehmen bestimmt. Und im Laufe der Zeit wird das noch stärker zunehmen. Momentan versuchen sie das mit den U-Bahn-Systemen, Drittmittel für die U-Bahn. NY wurde einfach viel kommerzieller als wie es einmal war.

waldar: Das spiegelt sich doch auch ein wenig in Eurem Video zu "Party Crashers" wieder. Dieses sterile, glatte Bild, Videoüberwachung etc...
Tommy: Das ist ein cooles Video, nicht wahr?! Ich liebe das! das ist von einem deutschen Videokünstler, übrigens. Ich habe seinen Namen vergessen, verdammt. Fuck! (Sebastian Kaltmeyer, Anm. d. Verf.) Er macht... Kennst Du Dich mit Comics aus?
waldar: Nicht wirklich...
Tommy: Er macht Sachen wie "Hellboy", "Sin City" und solche Sachen, die sehr cool sind. Und er hat uns die Idee für das Video geschickte und ich dachte sofort, dass das die coolste Sache ist, die ich bisher so gelesen hatte...

waldar: Und er wollte das Video machen, von sich aus?
Tommy: Genau, "Checkt meine Arbeit aus" und so. Und wir waren alle begeistert. das ist mein Lieblingsvideo von denen, die wir bis jetzt gemacht haben. Wir mussten darin nicht mitspielen (grinst breit), es war cool.
Als er uns das zugeschickt hat, haben wir uns es angesehen. Und normalerweise ändert man noch mal was, nachdem man es das erste Mal gesehen hat. Aber das war einfach Wahnsinn...

waldar: Das Video passt ganz gut zu der Story des Songs, auch dieses Überwachungs-Kamera-Ding...
Tommy: Ja, genau. Es gibt diese Art "Big-Brother-Vibe" in NY. Also, ich kann nur von NY reden, weil ich dort lebe. Aber das ist das größte wiederkehrende Motiv auf dem gesamten Album.

waldar: Was sich ja auch schon in Eurem Cover-Artwork wiederfindet. Eure anderen Alben hatten ja eher ein minimalistisches Design, etwas rauher, reduzierter. Und "Stealing of a Nation" ist sehr farbig, es werden Menschen dargestellt mit diesen schwarzen Balken vor den Augen. Wieso die Balken?
Tommy: Um das ganze noch ein bisschen anonymer zu machen, um dem ganzen ein kühleres Gefühl zu verpassen. Ich mag den Stil. Kennst Du diesen Bedienungs-Anleitungs-Style? Ich liebe das. Wenn Du Dir mal Flugzeuge anguckst, die Fluginformationsblätter sind immer sehr merkwürdig, nicht wahr?

waldar: Dieses Fight Club-Ding, wo diese Zettel ausgetauscht werden?
Tommy: Ja, ganz genau das! (lacht) Ich hatte mir überlegt, dass genau dieser Style passen würde.

radio 4 @ monsters of spex: anthony roman               photo: waldar.twoday.net waldar: Wieso habt Ihr Euch eigentlich für diese Kleinstadt-Atmosphäre entschieden? Ich hatte mir überlegt, NY hat ja eher hohe Gebäude und auf dem Cover einer Band aus NY sieht man dann diese kleinen Ein-Familienhäuser. Und eine Großstadt ist ja eigentlich auch bei Nacht recht hell, auf dem Cover ist es wirklich dunkel...
Tommy: Ich weiß es nicht... Vielleicht, weil wir alle ursprünglich aus Vororten kommen... Aber wir sind definitiv glücklich mit Album und Artwork und so. Ich erzähle Dir mal schnell eine Geschichte: Unser Sound-Mann - Phil - fuhr mit seinem Onkel, einem Amateurfotografen, herum. Und ich glaube, er machte Fotos von der Brooklyn Bridge während der Autofahrt. Am nächsten tag klopfte es an der Tür und da stand das FBI.
waldar: Oh! Cool!
Tommy: Sie hatten Überwachungs-Videomaterial von der Brooklyn Bridge von ihm, wie er gerade die Brücke fotografiert. Sie haben seine gesamte Familie überprüft um herauszufinden, ob irgendwelche Terroristen darunter sind.
Es ist einfach so: Du weisst nie, wer dich gerade beobachtet, wer deine E-Mails liest... Besonders mit dem Krieg, du weisst nicht, wem du trauen sollst. Für mich und meine Freunde ist das ein sehr beklemmendes Gefühl. Wenn du Nachrichten schaust hörst du was, schaltest du dann um auf BBC News hörst du eine komplett andere Geschichte. Wem vertraut man?
waldar: Das Hauptthema des Albums. Weniger belehrende Politik, aber definitiv vorhandene... Ideen verbreitend. Und gleichzeitig "Dance-the Revolution"-alike.
Tommy: Ja, genau. Es beschreibt unser Umfeld und unsere Entwicklung. Als wir "Gotham!" aufgenommen hatten waren wir noch nie außerhalb der Staaten gewesen. Und als wir dann rüber nach Europa kamen und verschiedene Menschen trafen, verschiedene Ansichten hörten und die Auffassung und Wahrnehmung verschiedener Menschen mitbekamen... Wir mögen alle Dance-Musik. Das war auch der Sound, den wir spielen wollten als wir anfingen Musik zu machen. Wir singen über Dinge, die uns wichtig erscheinen. Wir wollen nicht die Welt ändern, nur den Menschen andere Ansichten anbieten. Vielleicht erkennen sich einige darin in unserer Entwicklung wieder.

waldar: Seit "The New Song and Dance" seid ihr ja auch durch eine ziemliche Entwicklung gegangen, musikalisch gesehen. "Gotham" war ja schon ein wenig elektronisch beeinflußt, dann kam die Astralwerks-EP "Electrify" und nun "Stealing of a Nation", das noch einmal ein Schritt weiter ist. Wo kommt diese Entwicklung her? Liegt das an der Stadt oder eher an Euch und Euren Wurzeln?
Tommy: Da spielt auf jeden Fall von allem etwas rein. Die ganzen Konzerte z.B., die wir sehen... Primal Scream ist eine unserer Lieblings-Bands, was auch wieder der Grund für die Wahl des Produzenten war. (Max Heyes, Anm. d. Verf.) Manche von uns haben Probleme an ihre E-Mails ranzukommen, wir sind nicht so fit was Elektronik angeht. Und das ist auch ein Grund für die Entwicklung. Schon als "The new Song and Dance" rauskam, wollten wir den Sound von haben den wir jetzt machen, wir wussten nur nicht wie...

waldar: Prinzipiell also dieselbe Entwicklung, die The Faint durchgemacht haben. Angefangen bei einer Indie-Band um als Dance-Band dazustehen. Sie haben ja dann auch einen Remix für Euch gemacht...
Tommy: Ja, das stimmt. Wir sind auch mit ihnen in Deutschland getoured...

waldar: In "State of Alert" beschreibt Ihr ja das Post-9/11-Gefühl. Und mich würde interessieren, ob das der Eindruck von NYC oder des gesamten Landes ist. Ich habe gelesen, das gesamte Land ist auf Alarmstufe Orange...
Tommy: Japp, ganz genau. In den Nachrichten wurden jeden tag die Alarmstufen durchgegeben. Code Rot, Code Dies, Code Das... Das hat einfach Angst gemacht. Die haben den Leuten gesagt, sie sollen rausgehen und Wasser kaufen und lagern, Vorräte anlegen und dieses verrückte Zeug.
waldar: Und die Menschen halten sich daran? Oder ist es ihnen egal?
Tommy: Einige haben es getan. Als der Krieg begann (klopft mit dem Zeigefinger auf den Tisch) gingen wir gerade auf Europa-Tour, ein oder zwei Tage später. Das war angsteinflössend. Wir waren sehr nervös. Zum Glück wissen die Leute, die zu unseren Shows kommen, das wir nicht diese Typen sind, die die Gesetze machen...

radio 4 @ monsters of spex: tommy williams & anthony roman                photo: waldar.twoday.net waldar: Ich würde gerne über einen anderen Eurer Songs - "The Death of American Radio" - sprechen. Am Tisch nebenan wird ja gerade ein Interview mit dem Kölner Hochschulradio geführt, die Ihr bei Euch natürlich auch habt. Ich habe vor einigen Wochen einen Artikel gelesen, dass ein Multi bei Euch Radiostationen übernimmt...
Tommy: Clear Channel...
waldar: ...Clear Channel, genau! Dasselbe passiert hier auch mit Musikfestivals, in Großbritannien und dem Festland...
Tommy: College Radios sind die einzige Möglichkeit, anständige Musik zu hören. Die kommerziellen Radios sind eigentlich nur bezahlte Werbung, Du weißt was ich meine?! Ich habe eine Story im Rolling Stone über eine Band gelesen, die sich nicht mit Clear Channel einigen wollten. Also wurden sie vom Radio verbannt.
waldar: Wird "Stealing of a Nation" im Radio zu hören sein?
Tommy: Im kommerziellen Radio? Ich weiss es nicht... Ich wäre sehr überrascht. Ich weiss, dass einige Songs bereits gespielt wurden. Aber eher in Nischensendungen später am Abend. Wie ich bereits gesagt habe: Es ist bezahlte Werbefläche. Du könntest alle sender durchgehen und du hörst exakt denselben Song.
waldar: Dasselbe wie bei uns... Ihr habt aber auch diese Art Internet-Radio-Ding auf Eurer Website...
Tommy: Das wird groß!
waldar: Ich habe es gestern erst entdeckt und ihr spielt dort Eure Lieblings-Musik ab? Ted Leo & the Pharmacists, z.B. die ich erst vor kurzem kennengelernt habe...
Tommy: Gute Sachen, nicht wahr? Er bringt ein neues Album raus, das solltest Du Dir anhören!
waldar: ...Mit dem Ihr auch zusammen gespielt habt.
Tommy: Ja, wir haben einige Songs mit ihm gespielt.
waldar: Dann noch The Clash und The Notwist, dann noch Aphex Twin - was mich doch ein wenig überrascht hat - weil es ja doch sehr unruhige Musik ist...
Tommy: Greg - unser Drummer - steht auch ziemlich auf Can und solches Zeug...
waldar: Seht Ihr mit dieser Extra-Seite auch eine Chance für Euch. Live-Streams?
Tommy: Internet-Streams werden sehr populär in den USA. Ich höre da sehr viel von, in letzter Zeit. Es gibt immer mehr spezialisierte Sender.
waldar: Und die Leute rippen sich die mp3s von da...
Tommy: Ja, aber weisst Du, wessen Schuld das ist? Die Schuld der Plattenfirmen, weil sie so verdammt viel für Musik verlangen. Wenn eine CD in der Produktion Pennies kostet, und man verlangt... Ich weiss nicht, wieviel Ihr hier bezahlt... Wieviel kostet eine CD hier?
waldar: Um die 15 Euro...
Tommy: In New York sind es um die 20 Dollar, das ist doch verrückt. Ich kaufe kaum neue CDs. Ich kaufe gebrauchte, es sei denn, ich will sie unbedingt haben. Aber in den meisten Fällen kaufe ich sie gebraucht... Das ist einfach lächerlich und ihre eigene Schuld.
waldar: Aber Ihr wollt doch sicher auch, dass einige Leute Euer Album kaufen gehen...
Tommy: Also, wir bekommen den Preis nicht niedriger. Aber wir versuchen es. (lacht)

waldar: Der letzte Track des Albums - "Coming up empty" - ist so eine Art Reggae-Stück, das wie "Nation" auch ein wenig aus dem Album-Rahmen fällt. Als ich das gehört habe, ganz zum Schluss, da dachte ich: "Ok, das ist der Song den ich mir anhöre, wenn ich von der langen Club-Nacht zurückkomme."...
Tommy: Cool!
waldar: Funktioniert diese Idee nur bei mir oder war das tatsächlich eine Idee für den Song?
Tommy: Es ist eigentlich eine Art von Hoffnungslosigkeit, so ein Gefühl... Jede Zeile dreht sich um etwas anderes. Aber eigentlich geht es um ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.
waldar: Okay, das ist etwas anderes, als das, was ich mir darunter vorgestellt habe... (wir lachen)
Tommy: Aber Du kannst sie immer noch auflegen wenn Du nach Hause kommst. Das ist ja das tolle an Musik, dass sie total offen für Interpretationen ist. Das passiert so oft: Du hörst einen Song und denkst dir, "Da geht es um das...". Und dann findest du irgendwann heraus, dass es sich um etwas völlig anderes dreht...
waldar: Das erinnert mich sehr stark an die Anfänge des Musik-Hörens. Kein Englisch sprechen oder verstehen können und falsch mitsingen. Es macht trotzdem Sinn.
Tommy: Und das ist genau der große Punkt, warum wir unsere Lyrics nicht abdrucken. Wir möchten offen für Interpretationen sein. Nimm es wie immer du magst.

radio 4                             photo: courtesy of radio 4 /astralwerks waldar: Mal zum Thema "New York City Music": Es gibt diese ganze Ladung an Bands, The Strokes, Liars, TV on the Radio, !!! und Out Hud - mit denen ihr ja beim letzten Mal getoured habt. !!! haben es gerade rüber nach Europa geschafft...
Tommy: Waren die hier?
waldar: Sie sind gerade hier, sie spielen heute Abend ein DJ-Set. Zumindest einer von ihnen.
Tommy: Aaah, ok. Ich warte darauf, ChkChkChk wieder mal zu sehen. Die sind einfach unglaublich! Wirklich unglaublich! Als ich sie das letzte Mal sah, dachte ich, sie wären die beste Live-Band, die ich je gesehen habe. Umwerfende Musiker und sie bekommen jeden zum Tanzen! Mit denen hat man auf jeden Fall eine gute Show!
waldar: Die habe ich eigentlich nur über Euch kennengelernt. Nach Eurer Tour mit Out Hud bin ich in einen Platten-Laden gegangen und habe dort ihre Split-EP mit !!! gekauft. Und seitdem kam nichts mehr. !!! haben gerade erst ihr Album einschlagen lassen, aber was läuft bei Out Hud?
Tommy: Ich habe echt keine Ahnung was bei Out Hud läuft. Ich weiss, dass !!! ein Album draussen haben und damit wie verrückt touren. Aber ich schätze, da sie sich Band-Mitglieder teilen, wird sich das auch wieder ändern...
waldar: Und ist New York, der Entwicklung mit vielen populären und vielen noch unbekannten Bands nach, eine Art nächstes Seattle? Und dann kommt der Kollaps und die nächste Stadt ist dran?
Tommy: Könnte sein. Kann ich nicht sagen... Wir konzentrieren und erst einmal darauf, was wir machen. Aber es ist ja immer so, dass ein bestimmtes Gebiet besondere Aufmerksamkeit bekommt... Wer weiss...

waldar: Okay, letzte Frage. Wie sieht Eure aktuelle Playlist im Bus aus?
Tommy: Puh, das hat gerade erst angefangen. Hey Gerard, Komm mal her! (Tommy ruft R4-Keyboarder Gerard Garone an unseren Tisch) Er fragt, wie die momentane Playlist aussieht... Also, äähm... Ich höre gerade das neue Graham Coxon-Album ziemlich oft. Und die neue Interpol-Platte. Was würdest Du dazupacken?
Gerard: Ich höre gerade viel Toots and the Maytals. Und Ted Leo, ein Freund von uns. Dann Björk und Bill Hicks.
Tommy: Die neue Björk habe ich auch noch nicht gehört. Ist die gut?
waldar: Ich habe nur ein, zwei Songs gehört. Das ist Geschmackssache. Es braucht viel Mühe, um es zu geniessen, weil sie größtenteils Vocals benutzt und kaum Instrumente mitbringt... Aber besten Dank für Eure Zeit. Viel Spass beim Konzert.
Tommy: Wir haben zu danken...


radio 4 auf tour:
01.11.04 Frankfurt/Main, Pop&Glow @ Altes English Theatre
02.11.04 Karlsruhe, Substage
03.11.04 Köln, Gebäude 9
26.11.04 Hamburg, Knust
27.11.04 Berlin, Columbia Club
29.11.04 Dresden, Star Club
30.11.04 München, Atomic Café


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