madeleine - an ecstatic rush right into heaven
Als ich den Titel gelesen habe, musste ich zuerst an das letzte Coldplay-Album "A rush of blood into the head" denken. Auch was eine gewisse Offenheit Tasteninstrumenten gegenüber angeht, könnte man in dieser Richtung richtig liegen, wobei bei Madeleine jedoch wesentlich stärker Gitarre und Freunde im Vordergrund stehen, bzw. der Gesang ruhigere Wellen schlägt als bei den Briten. Was Coldplay und Madeleine verbindet sind Anspruch an Musik und Tiefe der Texte."Die Leidenschaft Musik zu machen und die Leidenschaft sich im Hören von Musik zu verlieren und den Alltag zu vergessen lässt eine Bande zwischen Musikern und Zuhörern entstehen.", so liest es sich in der Selbstdarstellung und das möchte man beim anhören auch gerne glauben.
Die vier Jungs aus Bonn nisten sich mit der EP "An ecstatic rush right into Heaven" in einer kleinen Nische zwischen Pop, Indie und Emo ein. Sänger Martin Steinmetz glänzt mit einer sehr melodischen, gefühlvollen Stimme und zeigt, dass er was Textgefühl angeht bei den frühen 'Weakerthans' und den 'Get up Kids' locker mithalten kann.Angenehme Gitarrenklänge, einige Tasten Klavier wie bei "Cuban Teardrops" und sich steigernde Songstrukturen lassen sich auf knapp 12 Minuten und 4 Songs anhören, weitere Proben stehen kostenlos zum download bereit. Aber wer lädt schon runter, wenn er junge Bands unterstützen kann?
mehr infos:
madeleine
madeleine - this town [
madeleine - how it goes [
lies den gesammelten wahnsinn auf smash-mag.com
waldar - 8. Apr, 13:53
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