zero 7 - when it falls [eastwest]
"you're the warmth in my summer breezeyou're the ivory to my ebony keys
you would share your last belly bean
you would somersault in sand with me"
bei solchen zeilen wie in 'somersault' fühlt man sich sofort zuhause. geborgen in der musik. man schlendert ein wenig in der eigenen wohnung herum. ziellos. in gedanken. ein glas rotwein in der hand. glücklich bis melancholisch.
zero 7, das sind sam hardaker und henry binns. engländer. 'air' von der insel. schon das debut-album 'simple things' hat andere verstummen lassen. ambient war en vogue, floss aus sämtlichen lounges der welt, war in jeder lattè machiato-bar und jedem trendigen friseur-salon zu hören. letztendlich waren das immer entweder 'air' oder 'zero 7'.
"when it falls" klingt nicht neu. das hat aber auch niemand erwartet. das hat sich niemand gewünscht. sich selbst neu erfinden sollen andere. von einem perfekten album erwartet niemand einen perfekteren nachfolger. es geht darum die latte weiterhin hoch oben liegen zu haben, ohne zu reissen. acid jazz meets soul funktioniert auch 2004 noch. wie gewohnt begleitet von herausragenden sängerinnen wie sofia barker oder sia furler.
"when it falls" ist ein stimmiges gesamtkonzept, man skippt keinen song, man nimmt sich die zeit. lässt sich von dem album verschlingen. und eine stunde hat gerade mal 60 minuten. vielleicht sind das drei gläser wein.
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waldar - 12. Mrz, 14:10
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