lost in translation - o.s.t.
soundtracks sind immer so eine sache. man kennt das von filmen wie "ey mann, wo ist mein auto", "amercian pie", usw. usf. ...dann gibt es aber filme, die einen soundtrack für die ewigkeit schaffen. so gesehen bei "pulp fiction", "fear and loathing in las vegas" oder zuletzt "donnie darko".
ich kenne niemanden, der sich nach dem neuen sofia coppola-film "lost in translation" nicht vor begeisterung überschlagen hat - mich eingeschlossen.
nicht nur wegen der schauspielerischen leistung von bill murray und scarlett johannsen, nicht nur wegen der tiefe des films, nicht nur des fesselnden charakters der handlung wegen: ein großteil der wirkung von "lost in translation" besteht aus seiner musik.
ein leitfaden. ein statement. ein manifest.
ich könnte diese auflistung ewig fortsetzen. der soundtrack besteht nicht aus DEN grossen namen des musikgeschäftes - was schon einmal erwähnenswert ist - sondern eher durch bands und künstler, die für ihr genre maßstäbe gesetzt haben.
wesentlichen anteil an "lost in translation" hat indie-legende kevin shields (my bloody valentine). daneben tauchen namen wie 'air' [alone in kyoto], 'happy end' [kaze wo atsumete] und 'jesus & mary chain' [just like honey] auf, bestechen durch zerbrechliche songs, die den zuschauer respektive zuhörer durch den film begleiten.
ebenfalls vertreten ist 'brian reitzell', der bereits durch die mitarbeit am score zu "the virgin suicides" geglänzt hat.
wer sich allerdings bill murray's karaoke-version von "more than this" in erinnerung rufen möchte, der sollte bis zum wirklichen ende durchhören.
musik zum wegfliessen, wegschmelzen. für die ruhigen momente. die melancholischen. die entscheidenden momente des lebens.
für die ewigkeit.
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lost in translation
waldar - 12. Mrz, 13:20
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