rilo kiley - the execution of all things [saddle creek]
"We'll go to Omaha to work and exploit the booming music scene..." Diese Zeile aus dem Song "The Execution of all things" trifft es ziemlich genau. Rilo Kiley liefern mit Ihrem zweiten Longplayer ein passendes Album, um den Ansprüchen gerecht zu werden, die man mittlerweile an die Releases des Indielabels aus Nebraska stellt. Dabei konnte schon der Vorgänger "Take-offs and Landings" (Barsuk / RK Rec.) mit intelligenten, ruhigen Texten und einem exzellenten Songwriting bestechen. Bei der neuesten Produktion ist allerdings auch der Einfluss der Produzenten Tim Kasher ('Cursive') und Mike Mogus bemerkbar.
Jenny Lewis steuert nicht nur den größten Teil der Lyrics bei, sondern überzeugt auch an Gitarre, Keys, Mundharmonika sowie an Ihrem kleinen Casio-Toy. Wie soll man den Sound der Kalifornier am besten beschreiben? Größtenteils ruhige Indiepopstücke, mal ein dahingehauchter Song mit minimaler Snare, Banjo und Orgelsound wie vom Jahrmarkt ("Spectacular Views"), mal eine angenehme Gitarrenline, die den knappen vier Zeilen Text in "Hail to whatever you found in the sunlight" erst den nötigen Rückhalt gibt.
Ansonsten bietet jedes Stück geschickt platzierte elektrische Klänge aus Orgel und Synthie, ohne zu stark überladen und anstrengend zu wirken.Die Texte laden zum träumen ein und lassen sonnige Wiesen in the middle of nowhere erscheinen. Wie traurig, glücklich oder fantasievoll muss man sein, um diese Akzente zu setzen? Jenny jedenfalls ist irgendwas davon, Blake wohl nicht minder, er steuert auch zwei Songs zum Album bei.
mehr infos:
rilo kiley
saddle creek rec.
rilo kiley.net
rilo kiley - with arms outstretched [
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interview mit rilo kiley
lies den gesammelten wahnsinn auf smash-mag.com
waldar - 7. Feb, 15:45
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