hallo herr kaizer
die zeiten sind widrige, genau wie die sonstigen umstände. beim täglichen, kurzen blick bestätigen sich sowohl klischees gegenüber dem politischen alltag als auch langeweile und irgendwie bedingen sich die beiden sowieso ständig, oder sehe nur ich das so?
ich brauche konstanten, das ist mir selbst schon länger klar. das larifari-self-filling-timetable-living-life ist keines mehr für mich. so fühlt es sich jedenfalls an. vielleicht bin ich auch nur dumm. nein, eher naiv oder sonstirgendwas einfältiges.
was hat ein verlierer wenn er nicht mal mehr verliert? poltert gerade aus meinen boxen. und dann ist sie wieder da, diese konstante. diese ist in den letzten paar monaten zu einer immer wichtigeren geworden. wichtiger als zuvor, weil kraft gebend. okay, das hört sich jetzt wirklich naiv an. aber dieser gedanke ist drei zeilen später eh wieder vergessen.
rückblende.
schon gegen mittag war der stress perfekt: man wacht um 13 uhr auf, torkelt richtung computer, realisiert die vorverlegung des interview-termins um zwei stunden und kommt direkt mit der hektik ins gehege. mikrofon. zeitplan. organisation. adieu.
dann greift man zum telefon und beginnt zu wählen, zu fragen, einen neuen zeitplan zu erstellen. am ende sollte es plan g werden. na prima!
janove entpuppt sich als nur-teils-zu-begeisternder gesprächspartner, der etwas kurzatmig antwortet und sowieso müde scheint. nett, freundlich, aber professionell. ich hatte ihn mir etwas weniger abgeklärt vorgestellt, aber vielleicht ist das ein teil der über jahre aufgebauten bühnen-arroganz, die in das "normale leben" überschwappt. anyway, man lernt nach zwei jahren auch mit solchen interviews umzugehen, obwohl es ja etwas besonderes und außerordentlich gigantisch großes werden sollte.
der rest ist pendeln. von der rechten auf die linke rheinseite, wochenend-einkäufe in den kühlschrank einladen und für fritz - der kaizers-busfahrer - eine packung schmerzmittel eines ingelheimers arzneimittelunternehmens organisieren. der rest ist pendeln. von der linken auf die rechte rheinseite. on the point sozusagen, wenn man sich daran gewöhnt hat, den vorgruppen nicht mehr all zu sehr nachzuweinen. im falle von geoff berner war das dann doch wieder ein fehler, wenn ich da auf das support-loblied meines kollegens pascal bauen darf. solider quetschkommodenfolk mit spaßigen zwischenmoderationen, der einige sogar zum tanzen bringt (brachte, gebracht hat). wie das eben so ist...
und leidenschaft, das ist meine konstante.
ich brauche konstanten, das ist mir selbst schon länger klar. das larifari-self-filling-timetable-living-life ist keines mehr für mich. so fühlt es sich jedenfalls an. vielleicht bin ich auch nur dumm. nein, eher naiv oder sonstirgendwas einfältiges.
was hat ein verlierer wenn er nicht mal mehr verliert? poltert gerade aus meinen boxen. und dann ist sie wieder da, diese konstante. diese ist in den letzten paar monaten zu einer immer wichtigeren geworden. wichtiger als zuvor, weil kraft gebend. okay, das hört sich jetzt wirklich naiv an. aber dieser gedanke ist drei zeilen später eh wieder vergessen.

rückblende.
schon gegen mittag war der stress perfekt: man wacht um 13 uhr auf, torkelt richtung computer, realisiert die vorverlegung des interview-termins um zwei stunden und kommt direkt mit der hektik ins gehege. mikrofon. zeitplan. organisation. adieu.
dann greift man zum telefon und beginnt zu wählen, zu fragen, einen neuen zeitplan zu erstellen. am ende sollte es plan g werden. na prima!
janove entpuppt sich als nur-teils-zu-begeisternder gesprächspartner, der etwas kurzatmig antwortet und sowieso müde scheint. nett, freundlich, aber professionell. ich hatte ihn mir etwas weniger abgeklärt vorgestellt, aber vielleicht ist das ein teil der über jahre aufgebauten bühnen-arroganz, die in das "normale leben" überschwappt. anyway, man lernt nach zwei jahren auch mit solchen interviews umzugehen, obwohl es ja etwas besonderes und außerordentlich gigantisch großes werden sollte.
der rest ist pendeln. von der rechten auf die linke rheinseite, wochenend-einkäufe in den kühlschrank einladen und für fritz - der kaizers-busfahrer - eine packung schmerzmittel eines ingelheimers arzneimittelunternehmens organisieren. der rest ist pendeln. von der linken auf die rechte rheinseite. on the point sozusagen, wenn man sich daran gewöhnt hat, den vorgruppen nicht mehr all zu sehr nachzuweinen. im falle von geoff berner war das dann doch wieder ein fehler, wenn ich da auf das support-loblied meines kollegens pascal bauen darf. solider quetschkommodenfolk mit spaßigen zwischenmoderationen, der einige sogar zum tanzen bringt (brachte, gebracht hat). wie das eben so ist...



und leidenschaft, das ist meine konstante.
waldar - 5. Okt, 23:02
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