landschaften passen nicht in hallen!
gestern abend war anthony gonzalez alias m83 im kölner palladium, und zwar als support von moby. vor dem palladium selbst wartete schon um halb sieben eine längere schlange menschen, ausverkauft nennt man das wohl. dietmar holt mich am eingang ab, bringt mich in den hof des alten industriegeländes mit seinen backsteingemauerten ehemaligen lagerhallen. nach gefühlten 15 minuten wartezeit kommt anthony nach oben, gerade erst mit dem soundcheck fertig geworden. durch den hintereingang klangen m83 gut! das schlagzeug kam schön laut durch, der gesang holperte vielleicht noch ein wenig, aber wie gesagt: hintereingang.
anthony nimmt mich mit zu seinem tourbus. vom geländer des ersten stocks kann man drei größere nightliner erkennen. welcher von denen denn seiner wäre. er lacht und deutet auf den kleinen mercedes sprinter. bisher war er mit m83 nur einmal in deutschland, eine show in berlin vor zwei jahren. heute spielt er vor moby und soll das palladium möglichst hinter sich bringen.
der sprinter ist warm, das lange parken in der sonne hat ihn auf geschätzte 30 grad aufgeheizt. anthony erzählt von den ersten größeren shows, der arbeit an seinem neuen album "before the dawn heals us", seinen musikalischen einflüssen, warum videos und filme für ihn so wichtig sind und auch warum antibes nicht der richtige ort für menschen in den jungen jahren ist. er ist ruhig, sieht der show fast schon gelassen entgegen. dabei blitzt allerdings immer wieder seine begeisterung über die viele zustimmung, die er erfährt, auf.
15 minuten später sitze ich mit einem bier vor dem eingang, warte auf den mitbewohner und versuche die menschen zu verstehen. moby funktioniert als einendes element zwischen den generationen: teenies mit mama/papa, studenten, mittlere bis ältere semester und ganze familien. geht bei herr moby wohl alles.
was bei herrn moby gar nicht geht ist das rauchen, das ist inder konzerthalle nämlich untersagt. und als ich dann doch irgendwann schwach werde, wird mir von dem security-mann hinter mir "freundlich" versichert, das "herr moby nicht möchte, dass hier geraucht wird!". egal, dann eben zwanzig meter weiter nach vorne & zur mitte. hier präsentiert sich dann das prinzip der "ich gehe zu zwei konzerten dieses jahr"-fraktion:ey, geh mal weiter!
geht nicht weiter!
dann mach das du abkommst...
bitte? was soll das dennn?
hör mal, wir stehen jetzt seit zwei stunden hier!
und?
und da lasse ich mir von dir bestimmt nicht den platz nehmen!ich weiß zwar nicht, ob auf deren karte auch "freie platzwahl" gedruckt steht, oder ob ich vielleicht irgendwo die bestuhlung übersehe, entschließe mich aber dann doch dazu, das feld zu räumen. mann sind die dämlich, das schreib ich ins internetz!
um das ganze abzukürzen: moby war langweilig aufgrund schmerzender beine, drei songs gesehen, dann von arroganz und müdigkeit gepackt gegangen. herr moby stand dann noch zwei stunden länger auf der bühne, verkaufte im anschluss sicherlich noch einige der live-bootlegs von diesem abend und alle waren froh. und ich muss nicht mehr unter der "teen angst" leiden, von diesem musiker enttäuscht sein zu können. danke! groß!
anthony nimmt mich mit zu seinem tourbus. vom geländer des ersten stocks kann man drei größere nightliner erkennen. welcher von denen denn seiner wäre. er lacht und deutet auf den kleinen mercedes sprinter. bisher war er mit m83 nur einmal in deutschland, eine show in berlin vor zwei jahren. heute spielt er vor moby und soll das palladium möglichst hinter sich bringen.
der sprinter ist warm, das lange parken in der sonne hat ihn auf geschätzte 30 grad aufgeheizt. anthony erzählt von den ersten größeren shows, der arbeit an seinem neuen album "before the dawn heals us", seinen musikalischen einflüssen, warum videos und filme für ihn so wichtig sind und auch warum antibes nicht der richtige ort für menschen in den jungen jahren ist. er ist ruhig, sieht der show fast schon gelassen entgegen. dabei blitzt allerdings immer wieder seine begeisterung über die viele zustimmung, die er erfährt, auf.
15 minuten später sitze ich mit einem bier vor dem eingang, warte auf den mitbewohner und versuche die menschen zu verstehen. moby funktioniert als einendes element zwischen den generationen: teenies mit mama/papa, studenten, mittlere bis ältere semester und ganze familien. geht bei herr moby wohl alles.
was bei herrn moby gar nicht geht ist das rauchen, das ist inder konzerthalle nämlich untersagt. und als ich dann doch irgendwann schwach werde, wird mir von dem security-mann hinter mir "freundlich" versichert, das "herr moby nicht möchte, dass hier geraucht wird!". egal, dann eben zwanzig meter weiter nach vorne & zur mitte. hier präsentiert sich dann das prinzip der "ich gehe zu zwei konzerten dieses jahr"-fraktion:ey, geh mal weiter!
geht nicht weiter!
dann mach das du abkommst...
bitte? was soll das dennn?
hör mal, wir stehen jetzt seit zwei stunden hier!
und?
und da lasse ich mir von dir bestimmt nicht den platz nehmen!ich weiß zwar nicht, ob auf deren karte auch "freie platzwahl" gedruckt steht, oder ob ich vielleicht irgendwo die bestuhlung übersehe, entschließe mich aber dann doch dazu, das feld zu räumen. mann sind die dämlich, das schreib ich ins internetz!


um das ganze abzukürzen: moby war langweilig aufgrund schmerzender beine, drei songs gesehen, dann von arroganz und müdigkeit gepackt gegangen. herr moby stand dann noch zwei stunden länger auf der bühne, verkaufte im anschluss sicherlich noch einige der live-bootlegs von diesem abend und alle waren froh. und ich muss nicht mehr unter der "teen angst" leiden, von diesem musiker enttäuscht sein zu können. danke! groß!
waldar - 24. Mai, 18:36
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