
es gibt diese wochen, die schlauchen! echt, jezz! kennt doch jeder!
diese woche war so eine und ich habe grund genug, mal ein bisschen was aufzuschreiben. das tagebuch-ding kam hier ja eine ganze weile ziemlich kurz, das musikding auch und überhaupt, aber ich habe gerade auch ein bißchen was
zu tun.
sie hat sich ganz schön gezogen die woche. weniger wie kaugummi, mehr wie der heimweg nach einer durchzechten nacht, wenn die füße nicht mehr so richtig tragen wollen. und so fühle ich mich auch gerade.
man (ich) merkt, dass man (ich) an seine (meine) grenzen kommt. viel rennerei, viel im kopf haben, viel zu erledigen und nebenbei liebe menschen nicht all zu sehr zu vernachlässigen. komischerweise klappt all dies zusammen einigermaßen gut. zumindest besser, als in der zeit zuvor. wie in dieser "studienfreien zeit", in denen der tag mehr aus abhängen und gammeln bestand, denn aus arbeiten (im kreativen, positiv besetzten kontext). der momentane zustand bedeutet für mich in erster linie zufriedenheit, bei weiterem konsequenten way of life in zweiter linie allerdings den sozusagen körperlichen und sozialen burnout innerhalb der nächsten wochen. gut, das wird nicht passieren, denn diese woche war eine ausnahme. aber eine, die mir zeigt, dass ich tatsächlich leistung erbringen kann: und zwar freiwillig und unbezahlt.
denn arbeiten im sinne von geld verdienen bzw. investition ins humankapital lief diese woche nicht wirklich. (in diesem zusammenhang würde mich übrigens auch interessieren, von welchem geld die nächste miete gezahlt werden soll...)
da war zum einen der erste tag im neuen büro, die us-wahl, das wunderbare
i-wolf-konzert im studio 672,
cut & paste (man möge doch bitte die playlist online stellen), das verpasste
detroit cobras-konzert, der freitag im underground (obwohl man dort nur ein paar flyer auslegen wollte), die
sendungsbewusstseins-party und
eve massacre eben gerade. dazwischen kleine alltags-banalitäten, die sich hier als auch
drüben angesammelt haben, kleine streitigkeiten, versäumnisse, gründe zum aufregen, gründe zur freude, erfolgserlebnisse, enttäuschungen, und so weiter.
große philosophie war noch nie mein ding und ich hatte für pseudo-intellektuell klingen wollende slogans selten etwas übrig. in wahrheit ist das leben aber doch die aufregendste banalität die man sich vorstellen kann.
wie diese beiden sätze jetzt allerdings zu dem ganzen rest passen, kann ich mir trotzdem nicht erklären...
>> tomte - schönheit der chance (dj rabauke rmx) [mpeg/5,1 mb]