Mittwoch, 13. Oktober 2004

vanishing - still lifes are failing [fatal rec./gsl rec.]

vanishing - still lifes are failing review Wie bringt man "Still lifes are failing" auf den Punkt? Ein Versuch:
Hier stellt sich zuerst einmal die Frage: "Ist das jetzt wieder eine The-Band oder doch nicht? Vanishing? The Vanishing? Nicht aus New York? Okay, weiter.
Die nächste Assoziation geht dann in Richtung 1993: "The Vanishing, ein mittelmäßiger Thriller mit Kiefer Sutherland, Sandra Bullock und Jeff Bridges, allerdings sehr guter (bzw. düsterer) Grundstimmung.
some suggestions: go ahead & support the artists by buying the album! Punkt Drei: In den USA kümmern sich Goldstandardlabs - deren Artist-Roster sich sowieso wie das WhoisWho der elektronischen Gitarrenmusik liest - um das Vanishing-Album. In Europa macht dies das Label von Hanin Elias namens Fatal Recordings.

Soviel zur Situierung des ursprünglich aus San Francisco stammenden Trios. Naja, noch nicht ganz: Berlin scheint nicht nur für Peaches anziehend zu sein; die Drei leben jetzt auch im deutschen Großstadt-Moloch.

vanishing                            photo: courtesy of vanishing / fatal rec. "Still lifes are failing" ist ein dunkler Trip. Das wird schon im ersten Song "Lovesick" ganz gut deutlich: Ein verzerrter Synthie-Loop, einsetzendes Schlagzeug, ein hysterisch klingendes Saxophon und die Stimme von Jesse Eva, die bedrohlich "Get off of my Tit!" ins Mikrophon schreit. Schnell wird klar, dass dieses Album als gelebter Expressionismus gedeutet werden kann. Kryptische Texte, die erst bei zweiter Betrachtung das Innere preisgeben, dann aber gleich doppelt so intensiv. Auch "Skin" beginnt düster, mit vielen Beeps und Bleeps, die Geräusch-Kulisse irgendwelcher Überwachungs-Elektronik suggerierend, der Gesang ist mit viel Hall unterlegt, das Schlagzeug stampft hypnotisch durch eine triste Kulisse. "Lovers in Hell" zitiert Medienhörigkeit und George W. Bush's Mantra "They have not lead - We will!", explodiert nach 1 1/2 Minuten in einen tanzbaren Rhythmus, dekonstruiert sich selbst wieder und endet in kurzem elektronischem Flak-Feuer. Der Titelsong "Still lifes" klingt zu Beginn wie aus der Trance-Techno-Disse entsprungen, mit Einsetzen des Schlagzeugs bekommt der Song aber doch noch locker die Kurve und könnte fast als tanzbar bezeichnet werden, das Saxophon trällert einen verzerrten, melancholischen Blues hinterher. Auch Hanin Elias nahm sich des Songs an und verpackte es in ein etwas clubbigeres Kostüm. Wieso fühle ich mich genau da an Aphex Twin erinnert?

(The) Vanishing machen die Nacht am Tag und umgekehrt. Kritisch-realistisch, dancy-düster, dynamisch treibende Dunkelheit. Oder Neo-Wave-Indie-Dance-Goth-Roll, um eine Schublade dafür aufzumachen. Aber auch Munch hat mehr als seine eine bekannte Schublade geschaffen!


tracklisting:
01. Lovesick [mp3-file/4,7 mb]
02. Skin
03. Paralyzed
04. Lovers in Hell
05. 1.10
06. Still Lifes
07. 8.18
08. Cuckoo Spit [quicktime-file/28,8 mb]
09. Your Image
10. Idle Eyes
11. Toothless Tigers
12. Still Lifes (Hanin Elias Rmx)


mehr infos:
>> vanishing
>> fatal recordings
>> gsl records

the who vs. the beach boys

who some suggestions: go ahead & support the artists by buying the album! m-m-m-m-m-m-maaaaaash-up-alben. geht immer weiter, wird immer spaßiger, wird immer besser. heute: the who treffen auf the beach boys, dann noch ein bißchen digitale sounds dazu, elektronik-geklimper, dub, drumnbass, trip-hop und das war es dann.

"A cultural and musical hybrid, a quantum leap across four decades, as the analogue sounds of the Who and The Beach Boys come back across time and space, enter a computer hard drive, are processed into new tracks, new songs, new phrases, and are thrown back out into virtual space."

>> the who boys [via mp3.antville.org]

simpsons-content

ein riesiges archiv mit allen songs, die bei den simpsons gesungen wurden, alle im .wav-format mit ganz guter sound-qualität zum als klingelton benutzen...

meine favoriten: diese ganzen homer-sachen, chief wiggum's p.i.-theme und barney & lisa's "relapse"...

fugazi

some suggestions: go ahead & support the artists by buying the album! vor einigen tagen hörte ich noch eine schlechte mash-up-version von fugazi's "waiting room" zusammen mit "independent woman" von den schicksalskindern.
meinem mitbewohner wollte das sowieso nicht gefallen. gut, er ist auch absoluter fugazi-fan. er dürfte wohl die gesamte diskografie zusammen haben, ich besitze "leider nur" die "repeater".

>> fugazi - waiting rom

scrubs

some suggestions: go ahead & support the artists by buying the album! gestern mal wieder ärzte-beziehungs-comedy gesehen (funktioniert so wie "sex and the city", nur für jungs ausgelegt & im krankenhaus) und mich ein weiteres mal gefragt, ob ich das nun so wie meine frau ganz toll, oder doch eher ganz unmöglich und unlustig finden soll.

aber dann gab es da die eine szene, in der der eine mit den kurzen schwarzen haaren die eine mit den blonden haaren mit rotwein und kerzen überraschen wollte, obwohl sie ja nur fcik-freunde sind und sie sagt dann, sie kann nicht mehr seine fcik-freundin sein, weil das nicht geht und er hat sich aber mehr erwartet und das geht ja jetzt nicht mehr und er sagt dann "nee, ich will ja auch nicht" oder so, auf jeden fall ist dann kurz ruhe und eine pause als spannungselement und dann singt eine stimme aus dem off "tell her not to go, i ain't holdin' on no more", und zwar so komisch abgehakt und ich hab mich sofort in den song verliebt, weil der so gut ist, und dann les ich im internetz, dass das von den schotten von del amitri ist und denk mir, "was für ein bescheuerter name bei so schöner musik", aber egal:

>> del amitri - tell her this [mp3-file/6,1 mb]


schnell rein hier, sonst bleibt das ein monolog...

"blogging for compliments" is the personal weblog by waldar. the posts in this weblog may contain links to music i love. if you feel your copyrights harmed, please email me and the link will be removed immediatelly. this is about love towards music. buy the records at amazon or even better: at the small indie-record-store in your town!

>> reviews
>> interviews
>> konzerte



waldar's Last.fm Weekly Artists Chart


*****

Señor Coconut – Da Da Da, Du Liebst Mich Nicht,...
http://www.last.fm/music/S e%C3%B1or+Coconut
22. Mai, 18:02
Señor Coconut – Sweet Dreams (Cha Cha Cha)
http://www.last.fm/music/S e%C3%B1or+Coconut
22. Mai, 17:57
Señor Coconut – Around The Worls (Rumba)
http://www.last.fm/music/S e%C3%B1or+Coconut
22. Mai, 17:54
Camille – Canards Sauvages
http://www.last.fm/music/C amille
22. Mai, 13:25
















18.01. puppetmastaz.gbd 9
20.01. hubert fichte.elektra
21.01. mahatma hitler.kunstwerk
21.01. erlend oye.alte bundesbahndirektion
24.01. art brut / the chalets.stollwerck
31.01. goldrush.blue shell
06.02. test icicles.gbd9
08.02. sunn o))).gbd 9
13.02. death cab for cutie / john vanderslice.lmh
14.02. arab strap.gbd 9
16.02. die sterne.gbd 9
17.02. clap your hands say yeah.gbd 9
04.03. arctic monkeys.stollwerck
08.05. motorpsycho.lmh


 


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>> yet another indie disco
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den beitrag, der...
den beitrag, der eine ganze weile an dieser stelle...
waldar - 19. Mai, 23:06
hinweis an die verbrauchergeneration
sehr geehrte damen und herren, sie haben das mitbekommen:...
waldar - 19. Mai, 23:00
Köln Campus
ich wusste jetzt nicht, wo ich reinschreiben sollte.....
Eggi - 6. Apr, 11:53
mach doch nen neuen,...
mach doch nen neuen, kostenlosen blog auf. Ich vermiss...
monologe - 26. Feb, 17:59
na
wegen zeitmangel musste ich mich kurzfassen ;)
ZuN - 9. Feb, 14:32


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