ich habe seine art gemocht. sein unkomlpiziertes auftreten. seine musik.
die art zu leben. slacker: das kann man übersetzen mit faulenzer, nichtstuer oder drückeberger. all das war rocco wohl nie. aber er hat für mich das klischee des slackers geprägt. den dude, wenn man so will. derjenige der dinge tut, des tuens willen.
derjenige, der immer einen schritt weiter war als andere. der sich aber wohl nie als boheme oder trend präsentiert hat. der seine liebe zur musik gelebt hat. der für die musik gelebt hat. für das leben gelebt hat.
er war irgendwo immer dabei. bei den anfängen des musikfernsehens, als schreiber, als förderer. nicht als der schlag mensch von förderer, der mit dem dicken geldbeutel bands in die oberste plattenliga hochgehoben hat. aber jemand, der das, was ihn begeisterte so oft wie möglich und an jeder stelle ansprach.
"don't believe the hype" lautet der refrain aus diesem 80s old-school-hip hop-song, der gerade im radio läuft. glaubt es, sage ich. mit ihm geht ein stück musikgeschichte.
rocco clein ist am wochenende gestorben. mein mitgefühl gilt seiner familie, seinen freunden und der musik.
danke, rocco...
oasis ultras
und herr shhhh?
und herr sportraucher?