habe gerade
adaption gesehen.
ich bin völlig verwirrt. wieso habe ich diesen film vorher noch nicht gesehen?
wieso weiß ich jetzt nicht was ich schreiben soll?
eben wusste ich es noch ganz genau. 20 minuten heimweg. da stand die geschichte, ich wusste sie, hatte sie vor augen. parallelen. genau!
die figuren erfinden sich von szene zu szene neu, wechseln ihren charakter. wechseln die rollen. reflektieren. halt, verdammt, du bist noch nicht zu hause, hör auf!
du überlegst dir was du schreiben sollst. wie du es formulieren sollst. das stimmt so nicht. du sollst warten!
cage spielt seine rolle gut. konstruktion des alltags. das habe ich in einem seminar gehört. soziologie. wie richtet man sich ein, wie konstruiert man seinen persönlichen alltag im metropolitanen... quatsch!
ich muss aufschreiben, dass ich den film gut fand. dass er mich begeistert hat, dass er mich selbst hat reflektieren lassen.
du bist schon wieder in der geschichte. du schreibst sie schon wieder. zu früh.
ah, ein mensch. der wird mich ablenken. er ist betrunken, er wankt. links rechts links links rechts links rechts. 1011010. das muss ich aufschreiben, das muss ich festhalten, es war gut. kam zur rechten zeit. hat mich...
du tust es ja schon wieder. immer denkst du an das aufschreiben. hör endlich auf!
musik hören. ja, musik wird helfen. pfeifen. summertime. schon seit einem ganzen jahr. mehr als einem jahr. november war es. ich wollte mir schon seit langem die platte besorgen. damit es aufhört. ich werde es wohl nicht tuen. ich will weitermachen mit diesem song. der fühlt sich gut an.
da ist die haustür, ein glück, schnell rein.
keine zeit für die mitbewohnerin. aufschreiben. du brauchst zukünftig ein diktiergerät. wie im film. und dann musst du nur noch abspulen und...
jetzt reicht es aber. "welcome: please enter your name."